Der Weg Martin Luthers

  • Der Luther Maßstab ist ein 2 Meter langer Gliedermaßstab, im Volksmund auch Zollstock genannt, der dem berühmten Reformator Martin Luther anläßlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums gewidmet ist.
  • Dieser außergewöhnliche Zollstock läßt sich durch einen personalisierten Freibrief (Besitzurkunde) als besondere Geschenkidee für Taufen, Konfirmationen, Kirchenfeste, Geburtstage, Namenstage aber auch sonstige Ereignisse und Jubiläumsveranstaltungen aufwerten und verleiht damit dem Präsent eine ganz persönliche und individuelle Note.

Frontansicht der deutschen Seite

  • Die Gestaltung mit historischer Schrift, einer ausgewählten These (36) der von Luther verfaßten 95 Thesen gegen den Ablasshandel des Dominikanermönchs Johann Tetzel auf eichenholzfarbenen Hintergrund auf den breiten Seiten des Zollstocks, verleihen dem als Informationsträger erweiterten Messgerät ein würdiges historisches Ambiente.
  • Die lizenzierte Wort-Bild-Marke „Luther 2017 – Am Anfang war das Wort“ sowohl in deutsch als auch in englischer Sprache
    legitimieren den Zollstock als offizielles Souvenier des 500-jährigen Reformationsjubiläums, welches am 31.10.2017 begangen wird.

Martin Luther 1483 Eisleben bis 1501 Eisenach

  • 10. November 1483 Geburt in Eisleben, Grafschaft Mansfeld.
  • Eltern waren Hans Luder, Bauer, Bergmann, Mineneigner und später Ratsherr (1459-1530) und dessen Ehefrau Margarethe, geb.Lindemann (1459-1531)
  • Taufe am 11. November 1483 in Eisleben, Besuch bis 1497 Mansfelder Stadtschule, anschließend die Magdeburger Domschule und zur Vervollständigung seiner Lateinkenntnisse die Pfarrschule zu St. Georg in Eisenach

Martin Luther 1501 Erfurt bis 1505 Mönch

  • 1501 Studium an der Universität Erfurt an der Artistenfakultät.
  • 1505 Auf Wunsch seines Vaters nimmt Luther ein Jurastudium auf.
  • 2. Juli 1505 Nach einem Besuch bei seinen Eltern gerät Luther in der Nähe von Stotternheim in ein schweres Gewitter und gelobt Mönch zu werden.

Martin Luther 1505 Erfurt bis 1512 Wittenberg

  • 17. Juli 1505 Luther tritt in das Kloster der Augustiner Eremiten in Erfurt ein.
  • 1507 Beginn des Theologiestudiums in Erfurt, sein Beichtvater ist Johann von Staupitz.
  • 1511 Luther zieht nach Wittenberg.

Martin Luther 1517 95 Thesen bis 1519 Leipzig

  • 31. Oktober 1517 Anschlag der 95 Thesen in lateinischer Sprache an die Schlosskirche zu Wittenberg, Kritik an dem Ablasshandel von Johann Tetzel
  • Öffentliche Verbreitung der 95 Thesen in deutscher Sprache.
  • 12. -14. Oktober 1518 Kardinal Thomas Cajetan verhört Luther im Auftrag von Papst Leo X. in Augsburg.
  • Als Luther den geforderten Widerruf verweigert, gilt er als überführter Ketzer.

Martin Luther 1520 Wittenberg bis 1521 Worms

  • 15. Juni 1520 Papst Leo X. erlässt die Bannandrohungsbulle Exsurge Domine gegen Luther.
  • 10. Dezember 1520 Luther verbrennt öffentlich die Bannandrohungsbulle sowie katholische Werke wie z.B. das Kirchengesetzbuch in Wittenberg am Elstertor.
  • 17. – 18.April 1521 Reichstag zu Worms. In Anwesenheit von Kaiser Karl V. verweigert Luther abermals den geforderten Widerruf seiner Thesen. Mit dem Wormser Edikt wird über Luther die Reichsacht verhängt.

Martin Luther 1521 Wartburg bis 1522 neues Testament

  • 4. Mai 1521 Auf dem Rückweg nach Wittenberg wird Luther von den Soldaten Friedrich des Weisen „überfallen“ und zu seiner eigenen Sicherheit auf die Wartburg gebracht. Luther lebt dort unerkannt als Junker Jörg.
  • Dezember 1521 – Februar 1522 Luther übersetzt das Neue Testament ins Deutsche.

Martin Luther 1522 neues Testament erscheint bis 1525 Trauung mit Katharina von Bora

  • September 1522 Luthers Übersetzung des Neuen Testaments erscheint und findet durch die von Johannes Gutenberg 1450 erfundene Druckerpresse sofort eine große Verbreitung.
  • 9. Oktober 1524 Luther gibt das Mönchstum auf und verläßt den Orden.
  • 13. Juni 1525 Luther heiratet Katharina von Bora, die zwei Jahre zuvor mit weiteren Nonnen aus einem Kloster des Zisterzienordens geflohen war.

Martin Luther 1529 in Speyer bis 1530 Veste Coburg

  • April 1529 Zweiter Reichstag zu Speyer. Protest evangelischer Fürsten und Städte gegen die Erneuerung des Wormser Edikts von 1521. Seidem werden evangelische Christen auch Protestanten genannt.
  • Juni 1530 Reichstag zu Augsburg legen die evangelischen Reichsstände Kaiser Karl V. die Confessio Augustana, ihre Bekenntnisschrift zum lutherischen Glauben vor, welche vom Kaiser abgelehnt wird.

Martin Luther 1532 Nürnberg bis 1537 Schmalkaldischer Artikel

  • 1532 Der Nürnberger Religionsfriede („Nürnberger Anstand“ – Waffenstillstand) ermöglicht die Ausbreitung des Protestantismus.
  • 1534 Erste vollständige Bibelübersetzung in deutscher Sprache erscheint gemäß Luthers Übersetzung.
  • 1537 Luther schreibt die „Schmalkaldischen Artikel“ für das ausgeschriebene Konzil.

Martin Luther 1544 Torgau bis 18. Februar 1546 in Eisleben

  • 1544 In Torgau wird die erste protestantische Kirche eingeweiht.
  • 1545 Martin Luther predigt mehrmals in Halle/Saale.
  • 18. Februar 1546 In den frühen Morgenstunden verstirbt Luther in Eisleben, nachdem er einige Tage vorher zur Streitschlichtung der Grafen von Mansfeld angereist war.